Bei der Bezeichnung “Heilöl” sollte man sehr vorsichtig sein. Im Grunde genommen haben alle Öle Eigenschaften, die man mehr oder weniger nutzen könnte. Ein traditionelles “Heilöl” kann wie folgt aussehen:
- 30 ml Basisöl (z. B. Mandelöl, Avocadoöl, Sesamöl oder dergleichen)
- 4 Tropfen ätherisches Rosmarinöl
- 2 Tropfen ätherisches Wachholderöl
- 1 Tropfen ätherisches Sandelholzöl
- 1 Tropfen ätherisches Lavendelöl
Woher dieses Heilöl ursprünglich her stammt, weiß ich nicht.
Jedes Rezept sollte man als gute Basis für etwas verstehen, was man unter Umständen verbessern kann. Wer mutig genug ist, kann mit dieser Rezeptbasis auch etwas “spielen”:
- Mit der Wahl des Basisöles, einem “fettem Öl”, läßt sich die Eigenschaft beeinflussen. Nicht jeder verträgt alles bzw. fühlt sich mit jedem Duft wohl. Wenn einem sprichwörtlich etwas “stinkt”, nimmt er Reißaus oder geht auf Distanz. Der Duft ist ein elementarisches Standbein der Aromatherapie.
- Durch die Dosierung der einzelnen ätherischen Öle läßt sich die Wirkung natürlich auch beeinflussen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass man die Eigenschaften der Öle kennt. Diese kann man in der guten Fachliteratur nachlesen. Besonders geeignet sind die Publikationen von Shirley Price, Eliane Zimmermann und Patricia Davis.
Was ist wichtig ?
Die Zutaten, die verwendet werden, müssen von einwandfreier, hochwertiger Qualität sein. Diese Qualität kostet ihren (stolzen) Preis. Gute Erfahrungen habe ich persönlich gemacht mit Ölen von Ronald Reike, WADI, PrimaVera Live, Olinatura, Neumond, Taosis, Crea Duftdesign und noch wenig anderen Firmen.
- Hygiene ist oberstes Gebot. Man benutzt beispielsweise nur neue einwandfreie “Tropfflaschen” (entweder Braun- oder Blauglas-Flaschen). Gebrauchte Parfumflaschen und dergleichen sind tabu.
- Kreativität ist nicht verkehrt, solange man nicht übertreibt. In jedem Fall gilt: Weniger ist mehr. Wenn man zu hoch “dosiert” wird es sehr schnell auch gefährlich. Also obacht ! Man sollte also schon wissen, was man da tut !
- Grundsätzlich gilt ausserdem:
- Nichts auf Vorrat mixen in der heimischen Hexenküche !
- Ordentliche Beschriftung !
- “Zum baldigem Verbrauch”.
- Vernünftig lagern.
- Vor Kindern, Tieren und Leuten, die grundsätzlich alles brauchen und umsonst haben möchten fern halten !
Quelle:
Das Rezept habe ich auf diesem Blog - klick - gefunden.
